Kategorie: Kunstdefinition

  • Weltwahrnehmung und Welterfahrung: Die Unmöglichkeit, Wesentliches zu erkennen

    Weltwahrnehmung und Welterfahrung: Die Unmöglichkeit, Wesentliches zu erkennen

    Auf Endoplast war bereits die Rede von viraler Exponentialität, für dessen Beobachtung beschleunigten Wachstums uns das Sensorium fehlt. Weder können wir wahrnehmen, wie das Gras wächst, noch können wir mit unseren Sinnen in Echtzeit verfolgen, was in barteriellen oder viralen Größenordnungen, im atomaren oder im kosmologischen Raum geschieht. Aber auch die Einschätzung sozialer Beziehungen, die…

  • Kunsttagebuch: Angstbewältigende Contra-Phobie als künstlerischer Antrieb

    Kunsttagebuch: Angstbewältigende Contra-Phobie als künstlerischer Antrieb

    Was treibt den Künstler als Mensch an? Herausforderungen der Unausweichlichkeit von Liebe und Tod? Oder sind nicht auch das Spüren und Erleben von Lebenskraft und Angst entscheidende Faktoren? Denn daraus könnte eigenes Vermögen oder Unvermögen resultieren und ein Gefühl von Macht oder Ohnmacht, das der Angst nachfolgt. Normalerweise will man Kraft und Stärke verkörpern und dem anderen…

  • Kunsttagebuch: Imitation und Kopie, Variation und Chamäleon-Effekt

    Kunsttagebuch: Imitation und Kopie, Variation und Chamäleon-Effekt

    Kunst und Kultur ohne Beeinflussung, ohne Inspiration, ja selbst ohne Kopie – bzw. viele sich ständig viral fortpflanzende Sekundär-Variationen möglicher Kopien – wären kaum denkbar. Der Dramatiker und Lyriker Bertolt Brecht hat bei Francois Villion geklaut und sah sich unter anderem deshalb Plagiatsvorwürfen ausgesetzt, Goethes Faust-Version war nur eine von vielen und überhaupt bestand die…

  • Kunsttagebuch: Unbewusstheit und die Notwendigkeit des Bewusstseins

    Kunsttagebuch: Unbewusstheit und die Notwendigkeit des Bewusstseins

    Man kann sich fragen, was eigentlich vor Sigmund Freund als Symbolfigur in den Köpfen der Mensch bezüglich ihres Bewusstseins war. Wie nahm man sich selbst vor der Idee wahr, dass im Menschen etwas unterbewusst oder unbewusst aktiv ist? Dass etwas handelt, das für unsere Wahrnehmung direkt nicht sichtbar ist? Was haben die Menschen lang vergangener…

  • Kunsttagebuch: Sinnzusammenhänge

    Kunsttagebuch: Sinnzusammenhänge

    Sinn zu schaffen mag der höhere Zweck von Kunst sein. Aber Sinn kann man auch innerhalb eines inhaltlichen Netzwerkes verstehen. Denn Sinn im Zusammenhang – als Sinnzusammenhang – ist ein Inhalt, der im Kontext zu betrachten ist. Sinn kann also ein inhaltliches Netzwerk bilden, das komplexe Inhalte vermittelt. Auf den Kontext kommt es an. Man…

  • Kunsttagebuch: Werden, wer man ist oder: Die Kunst und der Traum als bildgebende Verfahren

    Kunsttagebuch: Werden, wer man ist oder: Die Kunst und der Traum als bildgebende Verfahren

    Das „Ich“ ist eine schwierige Angelegenheit oder anders gesagt: Es hat einen Haken. Denn je näher man ihm zu kommen scheint, desto fragwürdiger ist es. Ist das „Ich“ am Ende eine Illusion und das Gehirn eine Art Projektor? Gibt es eigentlich in dem Sinne, in dem wir uns das wünschen würden, gar nichts zu entdecken,…

  • Kunsttagebuch: Assoziation und Wahrnehmungs-Verschränkung

    Kunsttagebuch: Assoziation und Wahrnehmungs-Verschränkung

    Es ist einiges darüber zu lesen, wie sehr die menschliche Wahrnehmung bzw. die Verarbeitung, Interpretation und Gewichtung der wahrgenommenen Informationen nicht-objektiv ist. Dabei vollzieht sich der Wahrnehmungsprozess in einem Spannungsfeld zwschen objektiven Gegebenheiten und subjektiven Befindlichkeiten. Einerseits werden objektive Maßgaben wahrgenommen, beispielsweise, dass sich von links ein Auto nähert. Andererseits sind weitere Detaillierungen zu gewichten…

  • Kunsttagebuch: Selbstreflexion als Voraussetzung für das Ich-erkennende Bewusstsein

    Kunsttagebuch: Selbstreflexion als Voraussetzung für das Ich-erkennende Bewusstsein

    Bewusstsein oder bewusstes Erleben ist ein von der Wissenschaft beforschtes Gebiet, das mit der Ich-Bildung und allgemein der Frage nach dem Menschenbild und seiner ineinandergreifenden mentalen Funktionalitäten zusammenhängt. Die Begriffe des „Bewusstseins“, des „bewussten Denkens“ und des „bewussten Handelns“ legen nahe, dass es im Umkehrschluss unbewusstes Denken, Handeln und Wahrnehmen gibt. Was sind die Voraussetzungen…

  • Kunsttagebuch: Das Nichts und seine Abbildbarkeit

    Kunsttagebuch: Das Nichts und seine Abbildbarkeit

    Es ist wie bei einer Geburt: Zunächst ist kaum etwas da, dann wird etwas daraus. Es wächst und wird größer. Aus der Absicht entsteht etwas Reales. Es wird manifest, erlebbar, verwendbar. Dabei ist der Anfang vielleicht klein, wenig greifbar und erscheint unbedeutend. Es kann ein Strich sein, ein gefaltetes Papier und je weniger es ist…

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